Nepomucenum
Städtisches Ganztagsgymnasium
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„Mitgerissen“ –gelungene Theateraufführung des Theater-Kurses des Nepomucenums

Rund 100 Besucher sahen sich am Donnerstag 02.06. das Abschlussstück „Mitgerissen“ des DG-Kurses des Nepomucenums an. Am Nepomucenum ist der Theaterkurs nicht nur eine AG, sondern ist ab der Klasse 8 bzw. 9 ein Schulfach im Wahlpflichtbereich. So setzt das Gymnasium Nepomucenum, das zertifizierte MINT-Schule ist, schon seit Jahren auch musische Schwerpunkte.

Theaterstücke werden prinzipiell selbst geschrieben, so basiert das Theaterstück „Mitgerissen“ auf der Grundidee des Romans „Die Welle“ von Morton Rhue. Die Schüler und Schülerinnen haben die Kerngeschichte in einem Theatertext zusammengefasst, dabei floss die Sicht ihrer eigenen Lebenswirklichkeit stark in die Geschichte mit ein. Besonders hervorzuheben beim Verfassen des Stückes ist der Einsatz von Emely Ebbert und Paula Menker. Alles rund um das Stück musste von den Schülern selbst erarbeitet werden: Planung des Bühnenbildes, Gestaltung und Druck von Plakaten und Flyern, Beschaffung von Requisiten und Kostümen. Selbstverständlich wurden auch weitere Theatertechniken eingeübt und vertieft.

Der Kurs wurde betreut durch Thomas Horneber, Lehrer für Kunst und Darstellen und Gestalten. Die Probearbeiten wurden aber auch immer wieder durch verschiedene Fachleute begleitet, wie z.B. von der Regisseurin Steffi Bäumer-Enzen von der Freilichtbühne Billerbeck, eine Bühne mit der das Nepomucenum kooperiert. Auch erfuhren die Schüler Unterstützung durch die Teilnahme am Kompetenzcheck Schultheater, wo der Kurs einen ganzen Tag ein Expertenteam zur Seite hatte, die mit Rat und Tat zur Verfügung standen.

Anders als in den letzten Jahren wurde als Bühne nicht das PZ des Schulzentrums genutzt, sondern die Aufführung fand auf dem Schulhof des Nepomucenums statt. Das Fehlen der sonst so bequemen und gewohnten Bühnentechnik stellte die Schüler erneut vor eine Herausforderung, die sie aber hervorragend gemeistert haben. Statt eines festen Bühnenbildes wurde die Bühne von Fotoleinwänden abgegrenzt, die ein fast schon realistisches Bild vermittelten. Die Requisiten waren minimalistisch und wurden vielseitig genutzt. Ein besonderes Erlebnis war das Theaterstück auch für die Zuschauer, die auf den Steintreppen saßen, während die Spieler im unteren Hof agierten. Daraus ergab sich die wunderbare Atmosphäre eines Amphitheaters. Das Publikum war begeistert von der kurzweilig erzählten Geschichte und dem Spiel der Akteure. Am Ende gab es langanhaltenden Applaus.