Nepomucenum
Städtisches Ganztagsgymnasium
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Abstraktion als Ausdrucksmittel

Ausdrucksgestaltung über Abstraktion

Die Abstraktion ermöglicht -vergleiche darin die Karikatur als sehr deutliche Form der Abstraktion – in der Vereinfachung des Vorbildes die gerichtete Gestaltung eines Ausdruckes ( Ausdruckssteigerung durch Abstraktion von Form, Farbe, Material ) Verbindlich ist hier ein Wissen zum:

Expressionismus als Epoche

>Die Brücke< , Künstlervereinigung

>Der Blaue Reiter<, Künstlervereinigung

>Futurismus< ( siehe Text unter A ))

>DIE BRÜCKE< ( gegr.1905 , Dresden)

Die Brücke war eine Freundesgruppe der expressionistischer Künstler Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff ,Fritz Bleyl, Max Pechstein, Otto Müller die 1905 in Dresden gegründet wurde und der Kunst des 20. Jahrhunderts wichtige Impulse gab. Er hatte wesentlichen Anteil an der Entstehung des Expressionismus in Deutschland.

Der Name stand für den „Brücken“-Schlag in die Zukunft. Ihre Mitglieder hatten zumeist keine traditionelle akademische Kunstausbildung genossen.1906 findet die erste Ausstellung in Dresden statt Die Mitglieder der Brücke wandten sich gegen die akademischen Traditionen und erhielten ihre Inspirationen u. a. von der deutschen Kunst des Mittelalters und der Renaissance, vom Jugendstil, den französischen Post-Impressionisten van Gogh und Gauguin und den Fauvisten, besonders jedoch von der „primitiven“ Kunst afrikanischer Völker. Sie entwickelten einen flächigen Stil von starker Farbigkeit und dynamischer Wirkung. Ihre expressiven, stark wirkenden Farben und kontrastreichen, häufig verzerrten Formen brachten eine lebhafte Gefühls- und Vorstellungskraft zum Ausdruck. Große Wirkung hatte ihre Druckgraphik, besonders Lithographien und Holzschnitte mit scharfen Schwarzweißkontrasten.

1910 zog die Gruppe nach Berlin und löste sich 1913 infolge persönlicher Unstimmigkeiten unter den Mitgliedern wieder auf. Ein großer Teil ihrer künstlerischen Hinterlassenschaft wird heute im Berliner Brückemuseum aufbewahrt.

>Der Blaue Reiter< ( 1911-1916 )

1911 trat Gruppe expressionistischer Künstler aus der Neuen Künstlervereinigung München aus, und gab  1912 einen Almanach mit dem Titel >Blauer Reiter< heraus. Unter diesem Namen trat dann die Gruppe später auf.  Der Name der Gruppe sollte den Aufbruch zu einer neuen Kunst symbolisieren.

Zur Redaktion dieser bedeutenden Programmschrift zur Kunst des 20. Jahrhunderts gehörten neben den Herausgebern Wassily Kandinsky und Franz Marc, Alfred Kubin, August Macke und der Komponist Arnold Schönberg. Zum Blauen Reiter gehörten ferner Paul Klee, Alexej von Jawlensky, Heinrich Campendonk, Marianne von Werefkin, August Macke und die mit Kandinsky liierte Gabriele Münter.

Zu gemeinsamen Ausstellungen lud man auch andere Künstler ein, darunter russische Maler oder Kubisten und Fauvisten aus Paris. Zu diesen gehörte auch Robert Delaunay, dessen Orphismus mit kontrastierenden, freigeschaffenen „Farbarchitekturen“ den „Blauen Reiter“ maßgeblich beeinflusste.

Im Gegensatz zur Berliner Vereinigung >Die Brücke< vertrat der Blaue Reiter die auf der Romantik fußende Seite des deutschen Expressionismus. Sie wandte sich gegen den Materialismus des 19. Jahrhunderts und strebte stattdessen eine neue, „geistige“ Kunst an, die sich von volkstümlichen Kunstformen, wie beispielsweise Hinterglasmalereien, aber auch der so genannten „primitiven“ Kunst inspirieren ließ, in Macke, Marc und Klee aber besonders vom Kubismus formal inspiriert war.

Die Gruppe löste sich zu Beginn des 1. Weltkrieges wieder auf, aber ihre Ansätze und Ideen wirkten weiter und beeinflussten das >Bauhaus<, wo Kandinsky und Klee später als Lehrer arbeiteten.

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