Nepomucenum
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MINT: Benedikt Pago beim Google-Trailblazer-Event

Benedikt Pabo bei GoogleVom 29.11. bis zum 30.11.2012 veranstaltete Google in Zürich das sogenannte „Google Trailblazer-Event“, zu dem 23 Jugendliche aus ganz Europa, darunter auch ich als Teilnehmer der Endrunde des Bundeswettbewerbs Informatik, eingeladen waren. Ziel dieser jährlich stattfindenden Veranstaltung ist es, Schüler für ein Informatik-Studium und eine Karriere als Software Engineer (natürlich möglichst bei Google) zu motivieren.
So gab es beispielsweise eine Führung durch das ziemlich außergewöhnliche Bürogebäude von Google, das unter anderem einen Dschungel-Raum voller Pflanzen, einen Frisör und eine Rutsche enthält. Diese führt direkt in die Kantine und stellt so die Einhaltung von Googles Firmenpolitik sicher, die besagt, dass kein Mitarbeiter weiter als 100 Meter von der nächsten „Nahrungsquelle“ entfernt arbeiten darf. Weiterhin erhielten wir Einblicke in den Arbeitsalltag bei Google, zum Beispiel gilt dort die Regelung, dass jeder Mitarbeiter 20% seiner Arbeitszeit für private Projekte nutzen darf, die ihn besonders interessieren. Außerdem gibt es völlig frei wählbare Arbeitszeiten, da das Gebäude täglich rund um die Uhr geöffnet ist und die Arbeitsatmosphäre ist allgemein sehr locker. Wir erfuhren auch einiges über die riesige Infrastruktur aus Serverfarmen, die benötigt wird, um Google und YouTube für die enorme Anzahl an Nutzern verfügbar zu machen und über den Aufwand, der alleine schon betrieben werden muss, damit Suchanfragen überhaupt so schnell verarbeitet werden können, wie man es gewohnt ist. Ansonsten wurde noch ein kleiner Workshop veranstaltet, bei dem es darum ging, ein neues Produkt zu erfinden und zu präsentieren und es wurden einige Vorträge von Googlern gehalten, die meistens darauf hinausliefen, dass Google doch der interessanteste Arbeitgeber in der IT-Branche sei, da man nur dort so enorme Datenmengen zur Verfügung habe und mit seiner Arbeit etwas schaffen könne, das Milliarden von Menschen erreicht. Am Ende wurde noch auf die Möglichkeit hingewiesen, bei Google ein Praktikum während des Studiums zu machen, für das es allerdings schon ein sehr anspruchsvolles Auswahlverfahren gibt.
Insgesamt war der Besuch bei Google also sehr spannend und informativ und die viele Eigenwerbung schien tatsächlich sogar berechtigt zu sein.

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