Crash Kurs NRW: Eindringliche Einblicke, die nachwirken
Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe EF nahmen gemeinsam mit Jugendlichen weiterer Coesfelder Schulen am Präventionsprogramm „Crash Kurs NRW“ in der Freiherr-vom-Stein-Realschule teil. Die Veranstaltung hinterließ bei vielen einen bleibenden Eindruck und zeigte auf eindringliche Weise, welche Folgen Verkehrsunfälle haben können.
Im Mittelpunkt standen keine theoretischen Belehrungen oder erhobene Zeigefinger. Stattdessen berichteten Polizistinnen und Polizisten, Rettungskräfte sowie weitere Beteiligte aus erster Hand von ihren Erfahrungen bei schweren Verkehrsunfällen. Ergänzt wurden die Schilderungen durch Fotos und Bilder von Unfallstellen. Die Berichte waren berührend, teilweise schockierend und ließen niemanden im Saal kalt. Gerade die persönlichen Erlebnisse machten deutlich, dass hinter jeder Unfallstatistik menschliche Schicksale stehen – von Verletzten, Angehörigen, Freundinnen und Freunden sowie den Einsatzkräften, die mit den Folgen umgehen müssen.
Das Ziel des „Crash Kurs NRW“ ist es, Empathie zu wecken und junge Menschen für die Folgen riskanten Verhaltens im Straßenverkehr zu sensibilisieren.
Dass solche Präventionsangebote wichtig sind, zeigen auch aktuelle Zahlen: Junge Erwachsene zwischen 18 und 24 Jahren gelten weiterhin als eine besondere Risikogruppe im Straßenverkehr. Obwohl sie nur einen vergleichsweise kleinen Teil der Bevölkerung ausmachen, sind sie überdurchschnittlich häufig an Unfällen beteiligt.
Um die Eindrücke der Veranstaltung aufzufangen und bei Bedarf Gespräche zu ermöglichen, wurde die Teilnahme durch das Notfall- und Beratungsteam unserer Schule begleitet. Dieses stand den Schülerinnen und Schülern als Ansprechpartner zur Verfügung, da die geschilderten Erlebnisse und Bilder bei vielen starke Emotionen auslösen können.
Die Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt, dass Verkehrssicherheit weit mehr ist als das Einhalten von Regeln. Sie bedeutet Verantwortung für sich selbst und für andere Menschen.



