MINT: Noch einmal Erfolge bei der Regionalrunde der 65. Mathe-Olympiade

Die Mathematik-Olympiade fand in diesem Schuljahr bereits zum 65. Mal statt, seit zwei Jahren mangels Regionalkoordination allerdings nicht im Kreis Coesfeld. Freundlicherweise durfte das Nepomucenum daher wie schon im Jahr zuvor als Gast im Kreis Recklinghausen teilnehmen. Die Olympiade ist einer der traditionsreichsten Wettbewerbe zur Förderung junger Talente in Mathematik und läuft in mehreren Runden ab, für die sich diejenigen Teilnehmer qualifizieren, die die jeweiligen anspruchsvollen mathematischen Probleme am überzeugendsten lösen.

Für die Klausur der zweiten Runde, dem Regionalentscheid für den Kreis Recklinghausen, hatten sich die folgenden neun NepomucenerInnen qualifiziert und kämpften dort bereits im November am ASGSG Marl um möglichst viele Punkte:

  • Kl. 5: Benjamin Rinke (5b), Juli Vidovic (5c)
  • Kl. 6: Theodor Schwermann, Helene Weiermann (beide 6b)
  • Kl. 7: Maximilian Wolbeck (7b)
  • Kl. 8: Luan Schürhoff, Henning Wrobel, Konstantin Weiermann (alle 8c)
  • Kl. 9: Lisa Willenbring (9a)

Dem aufmerksamen Beobachter der Mathematik am Nepomucenum wird dabei auffallen, dass das Team, abgesehen von den debütierenden Fünftklässlern, vollständig aus erfahrenen Olympiadeteilnehmern bestand, die in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Auszeichnungen errungen hatten.

Die besten 70 der insgesamt 210 Teilnehmer der Regionalrunde des Kreises Recklinghausen waren nun zur Siegerehrung ins Gymnasium im Loekamp in Marl eingeladen. Unter ihnen befanden sich gleich vier Nepomucener – ein beachtlicher Erfolg, der die tatsächlichen Leistungen der älteren Teilnehmer sogar noch untertreibt. So belegten Henning, Konstantin und Luan in der Wettbewerbsklasse der 8er die Plätze 1, 2 und 7, während Lisa bei den 9ern Platz 4 erreichte. Da die Preisgrenzen jedoch anhand der absolut erzielten Punktzahlen festgelegt werden und die jüngeren Wettbewerbsklassen dadurch naturgemäß im Vorteil sind, erhielt am Ende „nur“ Henning einen Anerkennungspreis.

Zusätzlich landete Theodor nur einen Punkt hinter der Regionalsiegerin und wurde mit einem 2. Preis ausgezeichnet, während Helene nach ihrem Regionalsieg im letzten Jahr diesmal einen Anerkennungspreis bekam. Außerdem erkämpfte sich Juli bei ihrer ersten Teilnahme gleich einen 3. Preis.

Völlig zurecht wurden diese Leistungen dann auch mit viel Applaus, noch mehr Ruhm sowie mit Sachpreisen bedacht, die der Verein der Freunde des Nepomucenums eigens für unsere Olympioniken gestiftet hatte. Die Schulgemeinde am Nepomucenum spricht unseren Teilnehmern ihre Glückwünsche aus und bedankt sich herzlich für das gezeigte Engagement!

Leider endet damit die Erfolgsgeschichte der Mathematik-Olympiade nun auch für das Nepomucenum, denn aufgrund der Regeln des Ausrichters dieses Wettbewerbs ist es Schulen eigentlich nicht gestattet, in „fremden“ Kreisen anzutreten. Im Hinblick auf die Förderung leistungsstarker Schülerinnen und Schüler in Mathematik, die auch dem Kreis Coesfeld gut zu Gesicht stünde, bleibt also zu hoffen, dass die vakante Position des Regionalkoordinators bald wieder besetzt werden kann.