MINT: Meine Virtuelle Welt bei der SAMMS
Bericht von Silas Emmerich (6b):
Als ich erfuhr, dass ich fürs Nepo an der SAMMS, der Schülerakademie Mathematik in Münster, teilnehmen durfte, fand ich das super. Drei Tage lang, vom 6. bis 8. November 2025, arbeitete ich zusammen mit etwa 50 anderen Kindern aus den 6. Klassen aus dem ganzen Regierungsbezirk an unterschiedlichen Projekten. Die fanden im Jugendgästehaus am Aasee statt, in dem wir auch zusammen übernachteten.
Nach der Vorstellung der fünf Workshops wählte ich „Virtuelle Welten gestalten und programmieren“. Uns wurde zunächst an Beispielen wie einem Labyrinth erklärt, wie die 3D-Welten funktionieren. So lernte ich, wie man Figuren mit ein paar Klicks und einer Texteingabe sprechen lassen kann. Wir haben dann alle jeweils ein Level für ein gemeinsames Spiel entwickelt. Als wir alles entwickelt hatten, durften wir alle zehn Level mit VR-Brillen durchspielen. Mit den Brillen sah alles lebensgroß aus, und das war wirklich richtig cool.
Neben den Workshops bauten alle Zimmergruppen noch ein Auto nur aus einer Milchpackung, zwei Holzspießen, vier runden Bierdeckel und einem Gummiband. Außerdem waren wir am ersten Abend auch noch im Planetarium.
Am Samstag stellten alle Gruppen ihre Ergebnisse den anderen Kindern und den Eltern vor. Obwohl ich die anderen Workshops wie Zauberwürfel oder Codes knacken auch gut gefunden hätte, waren die Virtuellen Welten für mich genau das Richtige. Auf der Bühne war ich dann schon etwas aufgeregt, aber nachdem wir unsere Welt präsentiert hatten, war ich zufrieden und etwas stolz. Ach ja, und da fand dann auch noch das Wettrennen der Milchkarton-Autos statt. Da hat mein Team den zweiten Platz gemacht.
Für mich war die SAMMS schon was Besonderes. Auch weil wir Teilnehmer uns untereinander gut verstanden, werde ich die drei Tage nicht vergessen.







