Volker Ludwig, der neue Schulleiter des Gymnasiums Nepomucenum, und Dr. Kristina Sievers-Fleer erneuerten jetzt die Bildungspartnerschaft zwischen Schule und Stadtmuseum DAS TOR.

Geschichtsunterricht im TOR – wo regionale Historie lebendig wird
Gymnasium Nepomucenum und Stadtmuseum bekräftigen Bildungspartnerschaft

COESFELD. Seit vier Jahren arbeiten das Gymnasium Nepomucenum und das Stadtmuseum DAS TOR intensiv zusammen. Jetzt haben beide die 2021 vereinbarte Bildungspartnerschaft aktualisiert und neu aufgesetzt. Im Rahmen des Unterrichts besuchen Schülerinnen und Schüler des Nepomucenums das Stadtmuseum regelmäßig und erarbeiten hier historische Zusammenhänge und kulturelle Fragestellungen zu einer Vielzahl von Themen. Besonders hervorzuheben ist die jährliche Projektwoche der Schule, die sich mit dem Thema Antisemitismus beschäftigt. Diese wird seit Jahren von den Fachleuten des Stadtmuseums intensiv begleitet.
Die Erfahrungen der letzten Jahre und der kontinuierliche Austausch haben nun zu einer erweiterten Kooperationsvereinbarung geführt. Erarbeitet wurde sie von Lukas Hilkenbach, Geschichtslehrer am Nepomucenum, und Museumspädagogin Anne Grütters aus dem Team des Stadtmuseums. Volker Ludwig, der neue Schulleiter des Nepomucenums, sowie die Museumsleiterin Dr. Kristina Sievers-Fleer bekräftigten nun mit ihrer Unterschrift den weiteren Ausbau der Kooperation.
„Wir freuen uns sehr, dass wir die Zusammenarbeit zwischen Schule und Museum nun noch weiter vertiefen können“, betonte Dr. Sievers-Fleer im Forscherlabor im Walkenbrückentor. „Mit Herrn Ludwig haben wir einen Schulleiter gewonnen, der die Chancen und wunderbaren Möglichkeiten dieser Partnerschaft voll unterstützt und mitgestaltet.“
„Die Kooperation zwischen dem Gymnasium Nepomucenum und dem Stadtmuseum DAS TOR bietet den Schülerinnen und Schülern nicht nur wertvolle Einblicke in die lokale und nationale Geschichte, sondern fördert auch ihre kritische Auseinandersetzung mit wichtigen gesellschaftlichen Themen. Durch die enge Zusammenarbeit können Unterrichtsinhalte vertieft und durch praktische Erfahrungen ergänzt werden“, erläutert Schulleiter Volker Ludwig.
Die Partnerschaft zeigt, wie erfolgreich Schule und Museum Hand in Hand arbeiten können, um den Bildungsauftrag zu erfüllen und gleichzeitig ein stärkeres Bewusstsein für die Geschichte der eigenen Region zu entwickeln.