Nepomucenum
Städtisches Ganztagsgymnasium
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Weitsprung – „Ein Gefühl zu fliegen“

Johanna Rier, Oberstufenschülerin der Q2, wurde vor einigen Wochen in den Bundesdeutschen Nachwuchskader 1 (U20) der Weitspringerinnen aufgenommen, in dem nur vier weitere Athletinnen aus ganz Deutschland trainieren. Zu dieser Nominierung gratuliert das Nepomucenum ganz herzlich!

Neben der gewissenhaften Vorbereitung auf das anstehende Abitur nach den Osterferien kann sich Johanna durch die Kader-Berufung noch intensiver auf die nächsten Weitsprung-Wettkämpfe vorbereiten. Hierzu trainiert sie bis zu sechsmal in der Woche mit der Bundestrainerin am Leichtathletik Bundesstützpunkt des TV Wattenscheid 01, wohin sie kurz vor Beginn der Pandemie 2020 wechselte. Johanna wird im Moment noch täglich, meist direkt nach der Schule, von ihren Eltern zum Training nach Wattenscheid gebracht.

Um die schulischen Anforderungen in der Abiturvorbereitung und das hohe Trainingspensum inklusive der täglichen Fahrtzeit unter einen Hut zu bekommen, trainiert sie gerade auch in den Klausurphasen regelmäßig noch mit ihrer alten Trainingsgruppe bei der LG Coesfeld. Johanna fühlt sich in beiden Trainingsgruppen optimal betreut und hebt explizit die hohe Motivation und die tolle Stimmung hervor.

Johanna nimmt sowohl in der Einzelwertung als auch mit der Mannschaft „Weibliche U18“ der LG Coesfeld (weitere Schülerinnen vom Nepo neben Johanna sind: Nele Dieker, Mirja Lukas, Ida Damhus und Antonia Uhlig) an der Wahl zum Sportmedienpreis 2021 des Kreises Coesfeld teil. Es wäre schön, wenn möglichst viele NepomucenerInnen in beiden Kategorien für sie und die weiteren Nepomucenerinnen abstimmen. Dies ist noch bis zum 6. Februar unter https://www.sportmedienpreis-coesfeld.de/abstimmung/  möglich. Also los, stimmt ab!!!

In der LG Coesfeld begann vor 10 Jahren auch ihre Leichtathletikkarriere, als bei den Bundesjugendspielen in der Grundschule ihre Schnelligkeit und Athletik auffielen. Nach der Grundlagenausbildung folgten viele Wettkämpfe im leichtathletischen Mehrkampf, bevor sie sich immer mehr auf den Sprint und vor allem auf den Weitsprung fokussierte. Spätestens mit ihrem 4. Platz bei den U16-Weitsprung DM 2019 war klar, dass mit Johanna zu rechnen ist. Durch den Wechsel in den Bundeskader und an den Stützpunkt in Wattenscheid kann sie sich nun noch mehr auf den Weitsprung fokussieren und profitiert dazu noch von wichtigen Professionalisierungsaspekten wie einer umfassenden medizinischen Betreuung, Physiotherapiebehandlungen und bezahlten Trainingslagern.

Durch ihr hartnäckiges Training hat Johanna es geschafft, ihren bisherigen persönlichen Rekord auf 6,12m zu steigern, was dem Gefühl zu fliegen schon sehr nahe kommt. Nur zur Verdeutlichung: Dies ist mehr als doppelt so weit, wie der Dreimeterturm im CoeBad hoch ist! Es wäre aber auch keine Überraschung, wenn bei Johanna in den nächsten Monaten noch mit einer deutlichen Steigerung zu rechnen ist.

Für ihr klar gestecktes sportliches Ziel, sich für die U20 WM 2022 in Kolumbien zu qualifizieren, wünschen wir ihr bei der anstehenden U20-Hallen-DM in Sindelfingen im Februar und der U20-DM in Ulm im Juli alles Gute.

Hinsichtlich ihrer weiteren großen Ziele, erfolgreich ihr Abitur am Nepomucenum zu erlangen und das im Anschluss anstehende duale Studium zum Bachelor of Laws bei der Stadt Essen erfolgreich zu absolvieren, wünschen wir alles Gute und hoffen, noch viele, tolle Schlagzeilen über die Ausnahmeathletin Johanna Rier in der Presse zu lesen.