Nepomucenum
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MINT: 14. März – Welt-Pi-Tag!

Wie jedes Jahr am 14. März (amerikanisches Datumsformat: 3/14) begehen auch diesmal viele Mathematik-Fans auf der ganzen Welt den Pi-Tag zu Ehren der Zahl, die das Verhältnis des Umfangs eines Kreises zu seinem Durchmesser angibt. Dabei werden um 15 Uhr, 9 Minuten und 26 Sekunden die Gläser klingen und feierlich Pi-Gedichte rezitiert, die Nachkommastellen von Pi aufgesagt und anderes mehr – natürlich darf auch der traditionelle Pi-Kuchen nicht fehlen!

Nachdem schon Archimedes mit seiner Annäherung des Kreises durch Vielecke den Wert von Pi ziemlich genau bestimmen konnte, hat man heute mit Computerunterstützung und mit ausgeklügelten Algorithmen die ersten paar Billionen Nachkommastellen berechnet (wer es genau wissen will: die ersten 10 Millionen Stellen kann man sich z.B. hier auf 1000 Seiten Papier herunterladen).

Währenddessen haben sich poetisch begabte Pi-Fans eine Vielzahl an wunderschönen Pi-Gedichten ausgedacht, bei denen die Anzahl der Buchstaben in den einzelnen Wörtern genau den Stellen von Pi entspricht, und mit deren Hilfe man deshalb relativ leicht eine sehr große Anzahl dieser Stellen auswendig lernen kann. Ein besonders beeindruckendes Beispiel ist „Poe, E.: Near a Raven“ (in Anlehnung an Poes bekanntes Gedicht).

Pi ist irrational, was bedeutet, das es unendlich viele Nachkommastellen besitzt, die sich niemals regelmäßig wiederholen. Daneben hat Pi auch noch eine Reihe von weiteren interessanten Eigenschaften. Unter anderem wird vermutet (dies ist allerdings noch nicht bewiesen), dass sich jede beliebige Zahlenfolge irgendwo in den Nachkommastellen von Pi wiederfindet. Mit dem Pi-Geburtstags-Rechner kann man überprüfen, ob sich z.B. auch das eigene Geburtsdatum unter den ersten 100 Millionen Nachkommastellen von Pi befindet (die Chance dafür ist ziemlich gut, nämlich etwa zwei Drittel).

Schließlich sei noch erwähnt, dass auch die Bibel einen Näherungswert für Pi angibt – dazu schlage man einmal in 1. Könige 7, 23 nach. Der dort angegebene Wert bestätigt allerdings, dass die präsentierten mathematischen Fakten offenbar nicht so universell gültig sind wie vielleicht andere Dinge…