Nepomucenum
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MINT: Tim Heilken und Simone Hüning beim MINT-EC-Camp energy4future

Bericht über das MINT-EC-Camp energy4future von Tim Heilken:

In der Zeit vom 26. bis zum 28. Februar nahm ich gemeinsam mit Simone Hüning am MINT-EC-Camp energy4future an der Hochschule-Ruhr-West in Bottrop teil.

Am Mittwoch, den 26. Februar, startete das Camp in der Hochschule mit einer Begrüßung durch die Studenten und Professoren, die uns an den folgenden drei Tagen die aufregende Welt der Energietechnik näher bringen würden. Nachdem sich alle 15 Teilnehmer kurz vorgestellt haben, teilten wir uns, entsprechend den ausgewählten Themen, in drei verschiedene Gruppen auf. Ich nahm gemeinsam mit vier anderen Teilnehmern am Workshop „Photovoltaic meets Arduino and Raspberry“ teil. Zuerst erklärte uns der Professor die Nutzung und Messung von Solarstrom mit Hilfe von Mikrocontrollern. Nach der Mittagspause durften wir dann mit den VR-Brillen der Hochschule unter anderem Achterbahn fahren und das Dach der Hochschule mit den vielen Solarmodulen entdecken. Nach zwei Stunden Spaß mit den Brillen widmeten wir uns dann wieder der eigentlichen Aufgabe. Jetzt ging es in die Labore, um selber Schaltungen zu bauen und zu testen. Mit Hilfe eines programmierten Arduinos und der eigenen gesteckten Schaltung, schafften es alle Schüler meiner Gruppe bereits am ersten Tag den Solarstrom des Photovoltaikmoduls zu messen. Um 17:00 Uhr machten wir uns dann gemeinsam mit allen Teilnehmern auf den Weg zum Hostel „Chillten“ und aßen gemeinsam zu Abend. Nach der Stärkung fuhren wir mit dem Bus zum Bowling-Center nach Essen.

Am zweiten Tag standen wir um 8:00 Uhr auf, um nach dem Frühstück wieder pünktlich um 9:30 Uhr an der Hochschule zu sein. Unsere Gruppe begab sich direkt auf den Weg zu den Laboren. Wir beschäftigten uns den ganzen Vormittag mit dem Stecken der Schaltungen und begannen damit, Batterien zur Speicherung des Solarstroms anzuschließen. Es lief jedoch nicht so gut wie am Vortag, da oft Teile der Schaltung vergessen oder nicht richtig verbunden wurden. Nach dem Mittagessen ging es dann an die Fehlersuche. Nach vielen frustrierenden Misserfolgen funktionierte es aber letztendlich bei jedem und wir konnten mit Hilfe der Schaltung und des Photovoltaikmoduls unsere Handys aufladen. Dann kam es zu meinem persönlichen Highlight, dem Design des Gehäuses für die solare Powerbank im FabLab. Das Fablab war ein großer Raum in der Hochschule, in dem neben ganz vielen 3D-Druckern noch Roboter und andere technische Dinge standen. Wir gestalteten unser Gehäuse mithilfe eines Computerprogrammes und ließen es dann über die Nacht vom 3D-Drucker ausdrucken. Nach dem Abendessen im Hostel erfuhren wir, dass die geplante Nachtwanderung zum Tetraeder aufgrund des schlechten Wetters leider ausfallen musste.

Am dritten und damit auch letzten Tag fanden wir uns wieder um 9:30 Uhr an der Hochschule ein. Nachdem uns eine Studentin die verschiedenen Studiengänge und den Alltag an der Hochschule zeigte, ging es wieder in die Arbeitsgruppen, in denen der letzte Feinschliff am Projekt getätigt wurde. Wir setzten nun die Powerbank bestehend aus der Schaltung, den Batterien, dem Gehäuse und dem Photovoltaikmodul zusammen und stellten fest, dass alles funktionierte und die Handys aufgeladen wurden. Nach dem Mittagessen bereitete jede Gruppe eine Präsentation über die jeweilige Projektarbeit vor.

Eine weitere Arbeitsgruppe baute im Labor eine Batterie und testete anschließend deren Leistungsfähigkeit. Die dritte Arbeitsgruppe, der auch Simone angehörte, schrieb ein Programm zur Regelung des Einsatzes von elektrischen Geräten in einem Haus. Die Schwierigkeit hierbei bestand darin, dass die elektrischen Geräte nur mit Hilfe der durch die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hauses erzeugten Energie betrieben werden durften. Diese Präsentationen wurden um 14:30 Uhr vor den anderen Gruppen und unseren Eltern vorgestellt.

Insgesamt hat mir das MINT-EC Camp sehr gut gefallen, da ich sehr viele neue und interessante Informationen zum Thema der Energietechnik erhielt, vor allem auch durch selbständiges Erarbeiten und Ausprobieren.

Tim und Simone auf dem MINT-EC Camp in Bottrop