Vapen – Der Versuchung widerstehen!

Sie haben coole Designs, locken mit exotischen und fruchtigen Aromen: E-Zigaretten, auch Vapes genannt. Besonders bei jungen Menschen sind Vapes beliebt, weil sie billiger und vermeintlich gesünder sind als Zigaretten. Fehlanzeige!

Harmlos sind Vapes auf keinen Fall! Grundsätzlich sind sie gesundheitsschädlich und machen, im Fall von Nikotin-Vapes, hochgradig süchtig. Darüber haben im Rahmen der Suchtpräventionsarbeit des Nepos Caritas-Mitarbeiterinnen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 aufgeklärt.

Wie steht ihr zum Thema „Vapen“? Warum vapen viele Jugendliche? Ist Vapen gesundheitsschädlich und macht es süchtig? Warum ist Vapen umweltschädlich? Was könnte man tun, damit weniger Jugendliche vapen? Wie verhalte ich mich in Situationen, in denen mir „das Dampfen“ angeboten wird? Diese und weitere Fragen wurden mithilfe unterschiedlicher Methoden eingehend besprochen. Dabei sammelten die Siebtklässler beispielsweise sehr kreative Vorschläge, was Industrie oder auch Politik machen könnte, damit möglichst wenig Jugendliche zum Vapen verführt werden. Dass Vapen gesundheits- und umweltschädlich ist, wurde eingehend erörtert. Anhand der Fragestellung, warum Jugendliche vapen, wurde über eine Tauschbörse von „Lebenswertmarken“ herausgefunden, welche Glücksmomente im Alltag zu jedem einzelnen passen, um diese dann anstelle von Suchtmitteln zu aktivieren, wenn es einem nicht gut geht. Wichtig ist, sich immer wieder bewusst zu machen, was im Alltag Spaß macht, damit man Süchten widerstehen kann.

Das Vape-Projekt fand ein durchweg positives Feedback, weil die Schülerinnen und Schüler viel Neues erfahren haben und im „geschützten Raum“ persönlich Stellung nehmen konnten, ohne bewertet zu werden. Einhellig abschreckend fanden unsere Siebtklässler, dass selbst ein kurzzeitiger Konsum von Nikotin-Vapes bei Kindern und Jugendlichen zu einer Abhängigkeit führt, weil das Gehirn in der Entwicklung besonders anfällig für Suchtmittel ist.

Vielen Dank an Petra Nachbar, Julia Wieschhaus und Caroline Prange, den Mitarbeiterinnen der Caritas-Suchtprävention Dülmen, für die professionelle Aufklärungsarbeit!