Von Coesfeld hinaus in die Welt – Gymnasium Nepomucenum als Erasmus+ Schule akkreditiert
Große Freude am Gymnasium Nepomucenum: Die Schule wurde offiziell als Erasmus+-Schule akkreditiert. Damit erhält sie im Rahmen der aktuellen EU-Programmgeneration einen langfristig gesicherten Zugang zu europäischen Fördermitteln – ein bedeutender Schritt für die weitere Internationalisierung der Schule.
Die Akkreditierung ist dabei weit mehr als eine formale Auszeichnung. Sie bestätigt ein durchdachtes, mehrjähriges Entwicklungskonzept für internationale Zusammenarbeit und europäische Bildungsprojekte. Unter der Koordination von Markus Spier engagiert sich das gesamte Kollegium für die internationale Vernetzung der Schule und machte so den Erfolg möglich.
Internationalität ist am Nepomucenum gelebte Praxis
Sprachen und interkultureller Austausch spielen am Gymnasium Nepomucenum eine zentrale Rolle. Neben Englisch ab Klasse 5 werden weitere Fremdsprachen wie Französisch, Latein, Spanisch und Russisch angeboten. Zukünftig soll die Schule nun noch besser international vernetzt werden, um die Lernenden individuell und gezielt fördern zu können, Austausche zu unterstützen und auch die Möglichkeiten der digitalen Zusammenarbeit besser auszuschöpfen.
Neben Sprachfahrten nach Frankreich und England ist besonders die bestehende Partnerschaft mit dem Bonhoeffer College van-der-Waalslaan in Enschede (Niederlande) hervorzuheben. Der Austausch mit der niederländischen Partnerschule ermöglicht den Schülerinnen und Schülern direkte Einblicke in das Nachbarland, fördert die Sprachpraxis in einem authentischen Kontext und stärkt das Bewusstsein für die enge europäische Zusammenarbeit. Gerade in einer Grenzregion ist dies ein wertvoller Baustein schulischer Bildung. Diese Partnerschaft soll mit der Unterstützung der EU ausgebaut werden und durch weitere Partnerschaften ergänzt werden.
Neue Möglichkeiten durch Erasmus+
Durch die Akkreditierung eröffnen sich nun deutlich erweiterte Perspektiven. Geplant sind unter anderem:
- Die Unterstützung regelmäßiger Schüleraustausche und Lernaufenthalte im europäischen Ausland durch Kurz- und Langzeitprojekte für einzelne Schülerinnen und Schüler
- Fortbildungen und Job-Shadowing-Programme für Lehrkräfte
- Gemeinsame europäische Projekte zu Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Demokratiebildung
- Ausbau bestehender Partnerschaften und Aufbau neuer Kontakte in weiteren europäischen Ländern
Die EU-Fördermittel bezuschussen einen Großteil der Reise- und Organisationskosten und bieten den Zugang zu einem großen Netzwerk europäischer Schulen und Bildungspartner. Dadurch wird internationale Mobilität breiter zugänglich und unabhängiger von den finanziellen Voraussetzungen der Familien.
Vernetzung über Grenzen hinweg
Die Schule versteht die Akkreditierung als Startpunkt für noch intensivere internationale Vernetzung. Bestehende Kooperationen sollen weiter vertieft werden. Gleichzeitig ist geplant, neue Partnerschaften in Europa aufzubauen, um den Schülerinnen und Schülern ein wachsendes Netzwerk an Begegnungsmöglichkeiten zu eröffnen.
Mit der Erasmus+-Akkreditierung setzt das Gymnasium Nepomucenum ein starkes Zeichen für Offenheit, Mehrsprachigkeit und europäische Zusammenarbeit. Das Ziel ist klar: Europa soll für die Schulgemeinschaft nicht nur ein Thema im Unterricht sein, sondern ein real erfahrbarer Lern- und Lebensraum werden.




