Nepomucenum
Städtisches Ganztagsgymnasium
tel.: 02541-966010 fax: -19
Holtwicker Straße 8
48653 Coesfeld
PSF 1452

Toller Erfolg für die Nepobotics

Einen hervorragenden zweiten Platz erreichte ein Team aus Neuntklässlern des Nepomucenums bei der Regionalausscheidung des zdi-Roboterwettbewerbs des Landes NRW zum Thema Biomedizin an der Universität in Münster.
Zwei Monate lang hatten sich 8 SchülerInnen der Differenzierungskurse Informatik und Naturwissenschaften unter der Betreuung von Achim Willenbring intensiv auf den Roboterwettbewerb vorbereitet. Es galt einen Roboter selber zu bauen und zu programmieren, der verschiedene biomedizinische Aufgaben eigenständig lösen konnte. Und dann – beim Wettbewerb – zählten 150 Sekunden. Das war die Zeit, die der Roboter hatte, um die verschiedenen Missionen zu erfüllen. Es galt unter anderem, weiße und rote Blutkörperchen voneinander zu trennen, Knochenbrüche zu heilen, Nervenzellen auszulösen oder Medikamente richtig zu dosieren.

In der Vorbereitung war der Roboter in der Lage bis auf zwei nahezu alle Aufgaben zu lösen. Jedenfalls wenn alles gut lief. Der Roboter, der vollständig aus Lego aufgebaut ist, ist nun einmal kein Präzisionsuhrwerk. Die Maschine hatte immer wieder mit Einflüssen wie einer verschobenen Startposition, Bodenwellen, im Weg liegenden Teilen oder schleifenden Rädern zu kämpfen. Trotzdem fuhren die Nepobotics am Donnerstag guten Mutes zum Wettkampf zur Universität Münster, wo sie gegen 7 andere Teams aus der Region antraten.

Bereits im ersten Vorlauf erreichte der Roboter des Nepomucenums die zweitbeste Punktzahl, obwohl auch er an manchen Aufgaben scheiterte. In den weiteren Vorläufen und im Halbfinale lief es dann jedoch deutlich besser, so dass der 2. Platz bis in das Finale behauptet werden konnte. Erst dort mussten sich die Nepomucener einem überlegenen Team aus Warendorf geschlagen geben.

Trotz des verlorenen Finales war die Stimmung im Team super. Das Erreichen einer Platzierung war zwar erhofft aber nicht unbedingt erwartet worden, so dass das Team hoch zufrieden einen Pokal aus den Händen von Professor Kuhn, dem Dekan des Fachbereichs Physik an der Universität in Münster, entgegennahm.
­