Nepomucenum
Städtisches Ganztagsgymnasium
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48653 Coesfeld
PSF 1452

Bildungs- und Erziehungsziele in Deutsch

Die Bildungs- und Erziehungsziele orientieren sich grundsätzlich an den Richtlinien und Lehrplänen für das Gymnasium Seki/II in NRW.
Das Fach Deutsch in der Sekundarstufe I knüpft an den Lernstand der Grundschüler an, legt die Grundlage für wissenschaftspropädeutisches Lernen und bereitet auf die Anforderungen der Oberstufe vor.

Allgemeine Ziele des Faches:

  • Realisierung der Sprache als ein tragendes Mittel der Bewältigung zwischenmenschlicher Kommunikation und der Reflexion sprachlich- und situationsangemessener Reaktionen
  • Wahrnehmung des eigenen Sprachvermögens und Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten
  • Förderung sprachlicher Differenziertheit einhergehend mit eigenständiger individueller Weltwahrnehmung und Urteilsbildung
  • Analyse der Merkmale sozialer Kommunikation und angemessenen sprachliche Reaktionen auf der Grundlage einer kritischen Reflexion sozialer Normen
  • Qualifikation und Motivation für die kulturelle Mitgestaltung des Lebensraumes
  • Nutzung der Kooperationsmöglichkeit mit anderen Fächern

Die Schwerpunkte des Faches liegen in der allgemeinen Förderung von Sprechen und Zuhören, Schreiben, Lesen und Umgang mit Texten und Reflexion über Sprache.

Sprechen und Zuhören:

  • angemessenes Reagieren und Sprechen
  • erfolgreiches sprachliches Handeln
  • Sprechen als Bestandteil sozialer Beziehungen

Schreiben:

  • planvolle Förderung der Schreibfähigkeit
  • Kennenlernen unterschiedlicher Formen schriftlicher Kommunikation
  • Befähigung zur Gestaltung eines strukturierten, situations- und partnergerechten Textes
  • Vermittlung von Fähigkeiten und Einsichten für das Verfassen von Texten
  • Einübung in grundlegende schriftliche Textarten und Formen der öffentlichen und privaten Schriftkultur
  • Befähigung zu einer reflektierten, eigenständigen Schreibpraxis

Lesen und Umgang mit Texten:

  • Befähigung zu fließendem und sinnentnehmendem Lesen
  • Förderung von Freude am und Motivation zum Lesen
  • Kennenlernen verschiedener Textarten, deren charakteristische Gestaltungsmittel und Wirkungsweisen
  • Bereitstellung eines analytisch-methodischen Instrumentariums
  • Entwicklung der Verstehensfähigkeit und ein zunehmend reflektiertes Urteil über die Wirklichkeitsbezüge der Texte
  • Kritische Auseinandersetzung mit Medien
  • Bewusster Umgang mit Massenmedien und deren Sprache

Reflexion über Sprache:
Elementares Wissen um grammatische Begriffe und sprachanalytische Verfahren

  • Angemessene Vermittlung von sprachlichen Formen, Bedeutungen und Einsichten in die Wirkung unterschiedlicher Sprechweisen
  • Einbeziehung der grammatischen, semantischen und pragmatiscvhen Sprachanalyse für die Textinterpretation und –reflexion
  • Entwicklung eines Sprachbewusstseins (Zusammenspiel von Grundlagenwissen zur Wort- und satzlehre, Kenntnisse über kommunikative und stilistische Funktionen)
  • Thematisierung von Schlüsselproblemen unserer Lebenswelt

Schwerpunkte der Förderung an unserer Schule

  • Leseförderung
  • Rechtschreibförderung in der LRS-Gruppe
  • Angleichung unterschiedlicher Lernvoraussetzungen in Kl.5, Förderung in Grundtechniken und methoden (z.B. Lesen, Nachschlagen)
  • Betonung handlungsorientierter Methoden
  • Gestaltung der kulturellen Arbeit in Schule und Öfffentlichkeit
  • M@Z als Kooperationspartner

Das Fach Deutsch in der Sekundarstufe II hat die Schwerpunktsetzung

  • der differenzierten Entwicklung der sprachlichen Verstehens-, Darstellungs- und Reflexionskompetenz und
  • der Fähigkeit der genauen Sprachbeobachtung und Sprachnutzung
  • der Wahrnehmung, wie Textrezeption, -produktion und die Beobachtung eigener und fremder Sprachnutzung Persönlichkeit formt, Weltsicht bestimmt und die Fähigkeit zum sozialen Miteinander prägt

Damit soll die Voraussetzung für das Ziel geschaffen sein, die Gewichtigkeit des Kulturgutes Sprache, seine Bedeutung für gelingende Kommunikation und kulturelle Mitgestaltung zu realisieren.
Insbesondere ist das Fach Deutsch ein wesentlicher kultureller Träger mit eigenständigen Produktionen und der kritischen Auseinandersetzung mit Künstlern von außen (u.a. Literaten, Kabarettisten, Schauspielern), somit eingebunden in das sprachlich- künstlerische Aufgabenfeld.

Grundlage für diese Zielsetzung und ihre Durchführung sind folgende Teilkompetenzen als Mittelpunkt der fachlichen Arbeit:

    • sprachliche
    • kulturelle
    • ästhetische
    • ethische
    • methodische

Kompetenz und ein fachspezifisches wissenschaftspropädeutisches Grundlagenwissen.