Nepomucenum
Städtisches Ganztagsgymnasium
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Holtwicker Straße 8
48653 Coesfeld
PSF 1452

Curriculum Deutsch Klasse 8

Lehrplan Deutsch Jahrgang 8
1. Halbjahr
Kompetenzen (Ziffern in Klammer verweisen auf Kernlehrplan Sek. I, NRW 2007)

Hinweise:

1. Innerhalb der Jahrgangsstufe 8 sollten sämtliche Aufgabentypen einmal in Form einer Klassenarbeit geübt werden.

2. Es empfiehlt sich, mit anderen Lehrkräften eine klare Absprache über Reihenfolge und Textauswahl zu treffen.

3. Achten Sie auf die jeweilige Terminierung der Lernstandserhebung (Bildungsserver KM im Netz aufrufen!)        

Inhalte / Themen Kompetenzen
Sprechen und Zuhören Schreiben Lesen- Umgang mit Texten und Medien Reflexion über Sprache
Wunschwelten- Modalität– Funktionen und -bildung des Konjunktivs I und II- Modalverben- indirekte Rede

– Wunschwelten konstruieren

 

Als Leistungsüberprüfung empfehlen sich diverse Übungen, u.a. entsprechend Aufgabentyp 5

– übermitteln Meinungen und strittige Sachverhalte an Dritte (10)- entwerfen spielerisch zukunftsorientierte Texte und tragen sie vor (2) – berichten über Sachverhalte unter Anwendung unterschiedlicher Formen der Redewiedergabe (3)- argumentative Auseinandersetzung mit neuen Sachverhalten – untersuchen Zeitungstexte, Texte aus dem Internet (4)- unterscheiden zwischen Fakten, verarbeiteten Fakten  und Meinungen (5) – kennen weitere Formen der Verbflexion, bilden sie korrekt und verwen-den sie angemessen in funktionalen Zusammen-hängen  (4)- kennen Regeln der Zeichensetzung bei der indirekter Rede (Inhaltsätze), vor satzwertigen Infinitiven und bei satzwertigen Partizipialkonstruktionen und wenden sie zunehmend sicher an (5, 7, 13)
Zeitungen lesen, verstehen und gestalten– journalistische Textsorten- Aufbau und Themengruppierung – Layout- regionaler u. überregionaler Journalismus

– Pressefunktion, Pressefrei-heit

– journalistische Schreibtechniken und -stile

– recherchieren, redigieren

 

Klassenarbeit Nr. 1

wahlweise

1. in einem funktionalen Zusammenhang materialgestützt berichten (z.B. Textvorlagen wie Berichte, Interview, Informationssplitter zu einem eigenen Text problembezogen zusammenstellen)(Typ 2)

oder

2. durch Fragen/Aufgaben angeleitet kontinuier-liche/diskontinuierliche Texte untersuchen, vergleichen, deuten und abschließend reflektieren und bewerten (Typ 4b)

– beschaffen Informationen, werten sie aus und geben sie weiter (3)- beteiligen sich an Gesprächen konstruktiv und ergebnisorientiert (7) 

– notieren Stichwörter und Sätze, um Gehörtes (auch unter Anwendung der indirekten Rede) korrekt wiederzugeben (10)

 

– referieren (mediengestützt) über begrenzte Sachverhalte (4)

– berichten über einen Zusammenhang; erklä-ren Sachverhalte und Vorgänge kontextbezogen (3)- setzen sich argumentativ mit einem neuen Sachverhalt auseinander (4) 

– fassen Sachtexte unter Verwendung verschiedener Formen der Redewiedergabe zusammen (6)

 

– formulieren Aussagen zu diskontinuierlichen Texten werten sie in einem funktionalen Zusammenhang aus (8)

 

– gestalten appellative Texte (Leserbriefe, Werbetexte, Kommentare, Text-Bild-Collagen) (5)

– orientieren sich in Zeitungen, Medien-texten unter besonderer Berücksichtigung des Layouts (4)- nutzen Medien zur Informationsentnahme, ordnen Informationen und halten sie fest (4) 

– lesen komplexe Texte sinnerfassend (1)

 

– klären Wörter und Begriffe über Kontexte, Wörterbücher (1)

 

– bewerten Textaussagen (1)

 

– entnehmen aus unterschiedlichen Quellen gezielt Informationen, ordnen sie neu und themenbezogen zur Weiterverarbeitung (2)

 

– untersuchen Sachtexte, Bilder, Medientexte und diskontinuierliche Texte hinsichtlich Funktion, Wirkung und Intention (3)

– vergleichen und unterscheiden Ausdrucksweisen und Wirkungsabsichten sprachlicher Äußerungen und treffen für eigene Texte solche Entscheidungen (2)- verfügen über differenzierte Kenntnisse  des korrekten Einsatzes von Verbflexionen (besonders Konj.) (4) und wenden sie an 

– kennen und beachten satzbezogene Regeln der Zeichensetzung, Nominalisierung (13)

 

– kontrollieren Schreibungen weitgehend selbständig mit Hilfe von Nachschlagewerken, PC-Programmen (14)

Menschen in der Stadt – Gedichte untersuchen (und damit experimentieren)– Formelemente der Lyrik- Bildlichkeit- epochen- und zeitbedingte  lyrische Merkmale und Motive

– textimmanente Gedichtinterpretation

– produktive Versuche: Gegentexte/Paralleltexte

 

Klassenarbeit Nr. 2

wahlweise

1. ein Gedicht durch Fragen oder Aufgaben angeleitet auf Wirkung und Intention  untersuchen, deuten und bewerten (Typ 4a)

oder

2. sich mit einem Gedicht durch dessen Umgestaltung (Gegentext- Paralleltext/Perspektivewechsel) auseinandersetzen (Typ 6)

– gestaltender Gedichtvortrag

– gestalten Schreibprozesse zunehmend selbständig (Cluster, Mind-Map- Gliederung) (1)- entwickeln Fragen an Gedichte und deren Gestaltung und beantworten diese (mit Belegen und Anwenden von  Fachbegriffe); formulieren auf dieser Grundlage ein eigenes Textverständnis 

– mit Gedichten experimentieren und die Wirkung der kreativen Bearbeitung reflektieren (10)

 

– wenden – angeleitet- Instrumente der Gedichtinterpretation an (formaler und inhaltlicher Aufbau, Motive, Metaphorik; Stimmung und lyrisches Ich) (7)

– untersuchen themenverwandte Gedichte, erarbeiten deren Merkmale und Wirkung (9)- setzen verschiedener Textsegmente in Beziehung (1) 

– erklären Aussagen und konkretisieren sie (1)

 

– paraphrasieren Strophen mit Stichwörtern oder Sätzen (1)

 

– setzen Textaussagen mit eigenem Wissen in Beziehung und deuten sie (1)

 

– stellen Beziehungen zwischen Inhalt, Form und Sprache her (1)

– festigen, differenzieren und erweitern von Kenntnissen der Syntax – insbesondere Abweichungen von der regelgerechten Form in lyrischen Texten- und nutzen sie zum Schreiben eigener Texte (5)- verstehen Formen metaphorischen Sprachgebrauchs (6)
2. Halbjahr
Nicht ganz alltägliche Situationen – Kurzgeschichten untersuchen– vertiefen/festigen der Inhaltsangabe- vertiefen textimmanenter Prosaanalyse- Kurzgeschichten im Vergleich (Merkmale, Motive)

– produktionsorientierter Umgang mit Kurzgeschichten

Achtung! Wegen Doppelungsgefahr in Jg 9/10 folgende Texte bitte nicht behandeln:

  • Keine Texte der Trümmerliteratur (Borchert, Böll)
  • Keine Texte von Hürlimann, Wohmann, Martin Walser
  • Keine Texte zu ‚Eheproblematik’

 

Klassenarbeit Nr. 3

wahlweise

1. eine Kurzgeschichte durch Fragen oder Aufgaben angeleitet auf Wirkung und Intention  untersuchen, deuten und bewerten (Typ 4a)

oder

2. sich mit einer Kurzgeschichte durch Umgestaltung (Gegentext- Paralleltext/Perspektivewechsel o.ä.) auseinandersetzen (Typ 6)

– verfolgen konzentriert zusammenhängende mündliche Beiträge, klären durch Fragen ihr Verständnis und setzen sich kritisch mit ihnen auseinander (9)- formulieren Stichwörter oder Sätze zur Wiedergabe von Inhalten gesprochener Texte (10) 

– unterscheiden zwischen Gesprächsformen, beteiligen sich konstruktive, sachbezogene an Gesprächen (7)

 

– fassen Kurzge-schichten sicher und strukturiert zusammen (Inhaltsangabe) (3)- berichten im Kontext einer  Prosatexter-schließung über einen Zusammenhang; erklären Vorgänge, Sachverhalte differenziert (Konfiguration, Motive, Aufbau, sprachliche Gestaltung usw.)  (3) 

-beantworten Fragen zu Kurzgeschichten und deren Gestaltung und entwickeln auf dieser Grundlage ihr eigenes Textverständnis ( 7)

 

– verfassen – durch Aufgaben angeleitet- textimmanente Interpretationen zu Kurzgeschichten ( 3,7)

– erkennen typische Merkmale von Kurzgeschichten und bezeichnen sie mit Fachbegriffen- setzen verschiedener Textsegmente in Beziehung (1) 

– erklären Aussagen und konkretisieren sie (1)

 

– paraphrasieren Textabschnitte durch Stichwörter oder Sätze (1)

 

– setzen Textaussagen mit eigenem Wissen in Beziehung und deuten sie (1)

 

– stellen Bezüge zwischen Inhalt, Form und Sprache her (1)

 

– wenden Instrumente zur Prosainterpretation angeleitet an (7)

 

– untersuchen Dialoge hinsichtlich der Konstellation , des Verhaltens, der Sprache von Figuren (10)

– kennen verschiedene Sprachebenen und –funktionen und erkennen Ursachen möglicher Verstehensprobleme in Kurzgeschichten (1)

– verfügen über ein Repertoire der Lösung von Verständigungs- und Verstehensproblemen in Kurzgeschichten (1)

 

– vergleichen und unterscheiden Ausdrucksweisen und Wirkungsabsichten von sprachlichen Äußerungen in Kurzgeschichten und treffen in eigenen Texten solche Entscheidungen begründet.(2)

Helden und Vorbilder – Einen Standpunkt vertreten und schriftlich Stellung beziehen– Thesen aufstellen und begründen- Äußerungen und Positionen hinterfragen

– Formen der Informations-verarbeitung trainieren

– Aufbau einer schriftlichen Stellungnahme

– Ausarbeiten einer schriftlichen Stellungnahme

– Einführung in die Erarbeitung von Referatthemen

 

Klassenarbeit Nr. 4

wahlweise

1. eine Argumentation zu einem Sachverhalt verfassen, gfls. mit Materialvorgabe (Typ 3)

oder

2. einen Sach- oder Medientext mit Hilfe von Fragen und Aufgaben auf Wirkung und Intention untersuchen und bewerten (Typ 4a)

– tragen strukturiert und argumentativ begründet eigene Standpunkte vor (6)

– beteiligen sich an einem Gespräch konstruktiv, sachbezogen sowie ergebnisorientiert (7)

 

– unterscheiden zwischen sachbezogenen und personenbezogenen Beiträgen; erarbeiten in sachlicher Auseinandersetzung Standpunkte und suchen Kompromisse (8)

 

– wenden verschiedene Techniken der Präsentation an (Podiumsdiskussion, Debatte, Interview, Expertenrunde, Talk-Show)

– gestalten zunehmend selbständig Schreib-prozesse (Cluster, Mind-Map, Gliederung etc) (1)- setzen sich argumentativ mit einem neuen Sachverhalt auseinander (3)

 

– gestalten appellative Texte und verwenden verschiedene Präsentationsformen (5)

 

– ordnen Referat-bausteine sinnvoll an, verknüpfen sie und stellen Zusammenhänge angemessen dar (3)

– nutzen Medien zur Informationsentnahme, ordnen Informationen thematisch und halten sie fest (2)- untersuchen Sachtexte, Bilder und diskontinuierliche Texte unter intentionalen und funktionalen Aspekten (3) – unterscheiden und erkennen Sprachebenen und  -funktionen (hier: zwischen Meinung und Fakten differenzieren) (1)- vergleichen  und unterscheiden unterschiedliche Ausdrucksweisen und Wirkungsabsichten (Selbstdarstellung, Appelle, Information) von sprachlichen Äußerungen und begründen solche Entscheidungen für eigene Texte (2)
„Wilhelm Tell“ – Ein klassisches Drama erschließen (und damit spielen)– Strukturmerkmale des klassischen Dramas- Technik und Begrifflichkeit zur Analyse dramatischer Texte

– kreative szenische Erschließung

– Inszenierungsversuche anhand ausgewählter Szenen

 

 

 

 

Klassenarbeit Nr. 5

wahlweise

1. einen dramatischen Textausschnitt/eine Figur aus einem dramatischen Text  -angeleitet durch Fragen und Aufgaben- auf Wirkung und Intention untersuchen, deuten und bewerten (Typ 4a)

oder

2. sich mit einem dramatischen Text durch dessen Umgestaltung (Figurenporträt/profil, Textergänzung/ Paralleltext/Gegentext usw.) kreativ auseinandersetzen (Typ 6)

– hören konzentriert zu und klären Sachverhalte durch Fragen (9)- formulieren Stichwörter und Sätze, um Inhalte gesprochener Texte wiedergeben zu können (10)

 

-setzen sprech-gestaltende Mittel bewusst ein (11)

– tragen dramatische Szenen sinngebend gestaltend vor (12)

 

– erschließen dramatische Texte im szenischen Spiel  unter Verwendung mimisch-gestischer Ausdrucksformen (13)

 

– präsentieren Kurzvorträge gezielt und adressaten-bezogen (4))

– berichten über dramatische Sachver-halte innerhalb  eines komplexen drama-tischen Zusammen-hangs; erklären differenziert (z.B. Verhalten von Figuren, Konflikte etc) (3)- fassen dramatischer Akte, Szenen zusammen (Inhaltsangabe) (6)

 

 

– entwickeln Fragen zu dramatischen Inhalten und deren Gestaltung und beantworten sie; charakterisieren Figuren (mit Belegen unter Verwendung fachlicher Begriffe) (7)

 

– experimentieren mit dramatischen Texten (durch Ergänzungen, Paralleltexte, Gegen-texte usw) und reflektieren die Wirkung kreativer Bearbeitung (10

– kennen Techniken und Strategien des Textverstehens und wenden sie zunehmend selbständig an (1) 

– nutzen Bücher und andere Medien zur Informationsentnahme, ordnen Informationen und halten sie fest (2)

 

– kennen Merkmale dramatischer Literatur und beschreiben und bewerten ihre Wirkungsweise mit Fachbegriffen (6)

 

– wenden altersgemäß Techniken der textimmanenten Analyse- und Interpretation dramatischer Texte an (Handlungsabläufe, Motive, Konfigurationen) (7)

 

– untersuchen Dialoge im Hinblick auf Gesprächsführung, Verhalten und Intentionen von Figuren (10)

– unterscheiden Sprachebenen und -funktionen und erkennen Ursachen möglicher Verstehens- und Verständigungsprobleme (8)

 

– vergleichen und unterscheiden Ausdrucksweisen und Wirkungsabsichten von sprachlichen Äußerungen und treffen in eigenen Texten solche Entscheidungen begründet (2)

– festigen, differenzieren und erweitern ihre Kenntnisse im Bereich der Syntax und nutzen sie zur Analyse und zum Schreiben von Texten (5)

 

– gewinnen Sicherheit in der Erschließung und korrekten Anwendung von Wortbedeutungen und verstehen Formen metaphorischen Sprachgebrauchs (6)

 

– nehmen exemplarisch Einblick in die Sprachgeschichte (9)

Nic – 16.04.2012 /
(blo)
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