Nepomucenum
Städtisches Ganztagsgymnasium
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FuelCellBox – Supererfolg für Julia und Kevin

„Die AbiturientInnen von heute sind die gesuchten Techniker und Ingenieure von morgen. Nur durch eine zielgerichtete Nachwuchsförderung in den Natur- und Technikwissenschaften können wir die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes sichern und neben der EnergieRegion auch die InnovationsRegion Nr. 1 werden“, sagte sinngemäß der Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Jens Baganz im Forschungszentrum Jülich, wo er die Entscheidungsphase für den EnergieRegion.NRW Schülerwettbewerb „Fuel Cell Box“ 2010 zur Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik einläutete.

Dr. Jens Baganz (Wirtschaftsstaatsekretär), Rüdiger Bamberg (Schulleiter), Julia Querbach (Schülerin), Ake Johnson (h-tec GmbH), Kevin Stabenow (Schüler), Dr. Frank-Michael Baumann (Geschäftsführer EnergieAgentur.NRW)

Dr. Jens Baganz (Wirtschaftsstaatsekretär), Rüdiger Bamberg (Schulleiter), Julia Querbach (Schülerin), Ake Johnson (h-tec GmbH), Kevin Stabenow (Schüler), Dr. Frank-Michael Baumann (Geschäftsführer EnergieAgentur.NRW)

Den besten 20 von mehr als 200 Gruppen aus ganz NRW überreichte er einen Baukasten – die „Fuel Cell Box“. Mit dem Material aus der Box sollen die Schüler ein brennstoffzellenbetriebenes Modellschiff entwickeln. Der Wettbewerb wird von der EnergieAgentur.NRW und der h-tec GmbH unter der Schirmherrschaft von Ministerin Thoben vom MWME veranstaltet. Erklärtes Ziel dabei ist, SchülerInnen die Zukunftstechnologien Wasserstoff und Brennstoffzelle näher zu bringen.

Die 20 Teams waren bei widrigen Witterungsverhältnissen aus Aachen, Bergkamen, Bonn, Coesfeld, Düren, Erwitte, Gladbeck, Hagen, Koln, Lemgo, Leverkusen, Mülheim an der Ruhr, Münster, Recklinghausen, Solingen, Viersen und Werl angereist. Die 20 Schulen verteilten sich auf 18 Gymnasien, eine Gesamtschule und ein Berufskolleg. Von den 20 Teams sind neun teilweise oder sogar vollständig mit Mädchen besetzt. Den besten Gruppen winken am Ende professionelle Modellautos mit Brennstoffzellenantrieb sowie dem Siegerteam zusätzlich eine Einladung des Forschungszentrums Jülich zum einwöchigen „Schülerlabor Brennstoffzelle“ im JuLab in den kommenen Sommerferien.

Zur Qualifizierung hatten Julia und Kevin innerhalb von 2 Monaten seit Anfang Oktober eine insgesamt 36 Seiten umfassende theoretische Abhandlung über Fragen der Brennstoffzellentechnologie verfasst, die ihnen nach Entscheidung der Kommission den Weg in die Endrunde ebnete.

fcb-1kfcb-k0Neben der Ehrung und der Übergabe der Wettbewerbsaufgabe für die Endrunde wurden den SchülerInnen im Rahmen einer Führung die Labore und Abteilungen des Forschungszentrums präsentiert, in denen die aktuelle Brennstoffzellenforschung stattfindet. Insgesamt über 3000 NaturwissenschaftlerInnen sind in Jülich tätig. In allen zukunftsträchtigen Innovationstechnologien wird hier intensiv Forschung betrieben und in Kooperation mit der Wirtschaft Wissenstransfer geleistet. Auf dem Besuchsprogramm stand auch das JuLab, in dem SchülerInnen im Rahmen des Unterrichts aber auch in den Sommerferien
an aktuellen Themen mitforschen dürfen.

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